Foto: A. Zelck / DRK e.V.Eine Personenauskunftsstelle (PASt) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist eine spezialisierte Einrichtung, die bei Katastrophen, Großschadenslagen oder bewaffneten Konflikten eingerichtet wird. Sie erfasst ehrenamtlich Personendaten von Betroffenen, um Anfragen besorgter Angehöriger zu klären und den Verbleib von Vermissten zu ermitteln.
Die PASt arbeitet eng mit dem Katastrophenschutz, den Betreuungsdiensten vor Ort und dem zentralen DRK-Suchdienst zusammen. Sie ist integraler Bestandteil der humanitären Hilfe des Roten Kreuzes. [1, 2, 3]
Wenn es zu einem schweren Unglück oder gar zu einer Katastrophe gekommen ist, haben viele Menschen den dringenden Wunsch zu erfahren, ob ihre Angehörigen betroffen sind und wo sich diese befinden.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Fachdienst Personenauskunft richten dann gemäß den landesrechtlichen Vereinbarungen vor Ort die Gemeinsame Auskunftstelle der Hilfsorganisationen ein und erfassen die Personensuchen. Dadurch können sie den suchenden Menschen eine Antwort auf ihre quälenden Frage geben.
Um überhaupt Auskunft über vermisste Angehörige geben zu können, müssen im Vorfeld die notwendigen Personendaten erfasst werden. Dies geschieht durch die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes vor Ort. Helfer*innen des Fachdienstes Personenauskunft können dabei unterstützend mitwirken.
Und so arbeitet der Fachdienst Personenauskunft:
Der Fachdienst Personenauskunft ist ein Teil des Aufgabenfeldes Suchdienst. Der Suchdienst des DRK, der andere Teil des Aufgabenfeldes Suchdienst, hilft Menschen, die durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren Angehörigen getrennt wurden.
Auf Kreisverbandsebene richtet der Fachdienst die "Gemeinsame Auskunftsstelle der Hilfsorganisationen" ein, die Informationen zu verletzten bzw. unverletzten Personen sammelt und Auskünfte über deren Verbleib gegenüber besorgten Angehörigen erteilt.
Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort Kontakt auf.